Kenne Deine Rechte

Mutig in die neuen Zeiten


Wenn man regelmäßig die Steiermark-Nachrichten anschaut, wird einem bewusst, dass es viele Menschen gibt, die durch ihren Einsatz, sowohl beruflich als auch freiwillig, wesentliche und bedeutsame Arbeit für das Leben von Mitmenschen und deren Lebensqualität als auch für die Menschenrechte leisten. Die Berufsfeuerwehr konnte im Jahr 2015 bei über 5000 Einsätzen ca. 500 Menschen das Leben retten. Die Pre-Games der Special Olympics haben gestartet – eine durchaus nur lobenswerte und wertvolle Herausforderung und Bereicherung sowie Erlebnisse für viele Menschen.

Was wir aus dem Jahr 2015 lernen

Oft hört man nur das, was nicht so gut funktioniert hat oder was schief gelaufen ist bzw. wieviel Leid und Menschenrechtsverletzungen oder Tote ein Unglück verursacht hat. Gerade deswegen ist es auch notwendig, bewusst auf das Positive aufmerksam zu machen. Gerade das Jahr 2015 war eine große Herausforderung für viele Organisationen und Menschen und es wurde neben gewissen traurigen Ist-Zuständen wirklich viel geleistet, um Menschlichkeit und Menschenrechte möglich zu machen. Das Flüchtlingsthema ist noch nicht ausgestanden und die Politik sowie die Bevölkerung sind nach wie vor gefordert, ganz abgesehen von den verschiedenen Einstellungen zu diesem Thema.

Wir sind verantwortlich

Neben den Themen Krieg und Flüchtlinge oder Arbeitslosigkeit gibt es auch das große Umwelt-Klima-Problem, das uns Sorgen bereitet. Heimtückisch, man riecht und sieht es nicht immer, dennoch kann unsere Gesundheit sehr darunter leiden. Von Werten wie in anderen Städten, z. B. Peking, sind wir zwar noch weit entfernt, dennoch ist jede Bemühung wichtig, um eine Verbesserung zu erreichen. Es gibt das Menschenrecht auf saubere Umwelt, das sollten wir uns bewusst machen. Betreffend Feinstaub in Graz und Leibnitz, wo wir – bei einer generell aber positiven Entwicklung in Österreich – im Jahr 2015 wieder zu viele Tage über den Grenzwerten lagen (), sind nicht nur die PolitikerInnen, sondern vor allem auch wir BürgerInnen dafür verantwortlich, dass wir aktiv etwas beitragen. Möglichkeiten gibt es genug. Egal ob Luft, Müll oder Wasser, da ist überall viel zu tun, wenn wir eine gewisse Lebensqualität erhalten wollen. Wir sollen und können selbst viel dazu beitragen. Die Regierung, Politik oder Wirtschaft kann vieles bestimmen und sich um Verbesserung bemühen – aber ausschlaggebend ist, dass wir selbst auch das Bewusstsein haben, dass nur wir etwas gemeinsam bewirken können und dass jeder kleine Beitrag sinnvoll ist.

Engagement macht Mut

Es gibt viele Menschen, die durch persönliche Erlebnisse oder schlechte Nachrichten über Naturkatastrophen, Arbeitslosigkeit und Verbrechen oder Krieg ziemlich deprimiert sind, Ängste haben oder sogar wütend sind und schimpfen oder jammern oder von Zukunftsängsten geplagt sind. Es gibt wirklich viel Schlimmes, das wir nicht grundsätzlich ändern oder verhindern können, aber das Wesentliche ist, dass es immer wieder viele Menschen gibt, die sich für andere und deren Leben und für Menschenrechte oder gesunde Umwelt und Frieden einsetzen, egal ob im nahen Umfeld oder für Fremde weit weg. Jede Hilfe und jeder kleine Erfolg ist es wert! Ein großes Danke an alle (sowohl Berufsgruppen als auch Freiwillige)! Es gibt nichts Gutes, außer man tut es- dieser Satz sollte ein Appell an uns alle sein!


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