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Wild Nature


Er ist eines der am meisten gefürchteten Wildtiere unserer Zeit. Zahlreiche Versuche, ihn aus seinem natürlichen Lebensraum zu vertreiben, haben seine Population in den letzten Jahren zwar vermindert, jedoch wird eine unmittelbar bevorstehende Epidemie nach wie vor befürchtet. Es wurde beschlossen, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um ihn endgültig auszurotten.

Die Spezies der „Bettler“, von den Einheimischen hierzulande auch „Sandler“ oder „Penner“ genannt, gehört zur Gattung der auf der ganzen Welt verbreiteten „Obdachlosen“ und zeichnet sich durch besondere Verhaltensmuster aus.

Der Bettler lebt in Symbiose mit dem lokalen Sozialsystem sowie den Geldtaschen der Einheimischen. Diverse Aufzeichnungen belegen seine osteuropäische Herkunft, und man geht davon aus, dass er auf Nahrungssuche im Schutze der Dunkelheit migriert, um von anderen Tieren und auch Einheimischen unbemerkt an die Futterquellen zu gelangen.

Aufgrund seines perfekt an den Lebensraum angepassten Verhaltens konnte sich der Bettler lange Zeit die einsame Spitze der Nahrungskette sichern, was sich allerdings mit dem Klimawandel in der heimischen Legisphäre schlagartig änderte. Mit einem beispiellos gnadenlosen Vorgehen gegen die Spezies der Bettler schafften es die Einheimischen, diese weitgehend aus ihrem Territorium zu vertreiben. Die zwei größten Stämme der paradiesischen „Steiermark“ hatten es geschafft, die Bettler mit Hilfe ausgeklügelter Verteidigungsmechanismen wie zum Beispiel dem sogenannten “Bettelverbot“ von ihren Siedlungen fernzuhalten.

Großes Aufsehen unter den Einheimischen erregten damals die Kriegshäuptlinge „Schwarze Spottdrossel“ und „Roter Falke“, welche die Lebensqualität der Stämme mit ihren Ideen wie zum Beispiel dem „Bettelverbot“ deutlich verbessern konnten. Trotz des Einsatzes der Häuptlinge  sehen sich die Einheimischen der Gefahr der „Bettler“ nach wie vor schutzlos ausgeliefert und versuchen, diese nun schon zur Plage gewordene Spezies mit allen Kräften zu vertreiben.

Eine neue Studie besagt jedoch, es habe nie Angriffe von Seiten der Bettler auf die Einheimischen gegeben, man habe deren Verhalten aufgrund fehlenden Wissens falsch gedeutet. Auch könnte der Studie zufolge die Bevölkerung der Region „Graz“ die Gattung der Bettler als Nutztiere in den Stammesalltag integrieren.

Mehr über diese Studie und ein Interview mit Prof. Mag. DDr. Hans Christoph Chratsche über potentielle Gefahren bei der Eingliederung der „Bettler“ lesen sie in der nächsten Ausgabe von „Wild Nature“.

 

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